Überlastungssyndrome, Tendinopathien und persistierende Bewegungseinschränkungen sind in der Sportmedizin häufig multifaktoriell. Strukturelle Veränderungen, myofasziale Dysregulation, veränderte Gewebespannung und Sensitivierung können Schmerz, Beweglichkeit und Belastbarkeit gleichzeitig beeinflussen.
Mit radialer und fokussierter ESWT sowie EMTT stehen Ihnen unterschiedliche therapeutische Ansätze zur Verfügung. rESWT eignet sich besonders für Muskulatur, Faszien, Triggerpunkte und größere funktionelle Areale. fESWT ermöglicht die präzise Behandlung klar lokalisierbarer Sehnen- und Ansatzpathologien sowie knöcherner Strukturen. Treffen Tendinopathie und myofasziale Restriktion zusammen, lassen sich beide Verfahren innerhalb eines Behandlungskonzepts verbinden. EMTT ergänzt das Spektrum bei chronischen muskuloskelettalen Schmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Tendinopathien.
So können Sie nicht nur den schmerzhaften Befund behandeln, sondern auch die Voraussetzungen schaffen, die für die Rückkehr in den Sport entscheidend sind: weniger Schmerz, bessere Beweglichkeit, verbesserte Funktion und ein kontrollierter Wiederaufbau der Belastbarkeit.
Mit dem iQ-medtec Konzept verbinden wir diese Technologien mit einer klaren Indikations- und Behandlungslogik. So entsteht aus einzelnen Verfahren ein sportmedizinisches Konzept, das sich sinnvoll in Ihre Praxis integrieren lässt – medizinisch strukturiert und wirtschaftlich transparent.
Fokussierte ESWT
Bei sportbedingten Tendinopathien und klar lokalisierbaren Überlastungsschäden ermöglicht die fokussierte ESWT eine präzise Behandlung der betroffenen Struktur. Typische Einsatzgebiete sind Achillessehne, Patellarsehne, proximale Hamstrings, Rotatorenmanschette, Epicondylitis, Plantarfasziitis und das Trochanter-major-Schmerzsyndrom. Auch bei Bone Stress Injuries und Stressfrakturen wird fokussierte ESWT sportmedizinisch eingesetzt und untersucht – mit besonderem Interesse an Heilungsverlauf und Return to Sport.
Radiale ESWT
Wenn muskuläre Überlastung, myofasziale Schmerzsyndrome oder Triggerpunkte das Beschwerdebild mitprägen, erweitert rESWT die Behandlung um die funktionelle Ebene. Muskelketten, myofasziale Spannungsmuster und belastungsrelevante Begleitbefunde können dabei gezielt einbezogen werden.
Kombinierte ESWT
Gerade in der Sportmedizin treffen lokale Überlastung, Tendinopathie und funktionelle Einschränkung häufig zusammen. Dann lässt sich die fokussierte Behandlung der betroffenen Struktur mit der radialen Behandlung von Muskulatur, Faszien und belastungsrelevanten Begleitbefunden verbinden.
EMTT
EMTT ergänzt die Sportmedizin bei chronischen muskuloskelettalen Schmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Tendinopathien. Im Mittelpunkt stehen Schmerzlinderung und funktionelle Verbesserung – besonders dort, wo anhaltende Beschwerden Training und Belastbarkeit begrenzen.